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1.3 Grundregeln der Ernährung

Wie bereits im allgemeinen Teil dargestellt, kann es die einzig richtige gesunde Ernährungsform nicht gehen.
Aber es gibt ein paar Prinzipien ("Gebote"), die von JEDEM Menschen beachtet und möglichst auch eingehalten werden sollten. Der Körper wird es dem Menschen mit besserer Gesundheit danken:

Es ist viel geschrieben worden über das Säure-Basen-Gewicht im Körper, Übersäuerung, Entsäuerung, Entgiftung, Entschlackung, ausgewogene Ernährung usw. und die Diskussion über den "sauren Menschen" ist noch längst nicht beendet.
Während die einen behaupten, dass 90 % der Bevölkerung übersäuert und diese Übersäuerung als Ursache praktisch aller Zivilisationskrankheiten anzusehen ist, vertreten die anderen die Meinung, dass doch alles nicht so schlimm sei, da der menschliche Körper alles zum Guten reguliert.
Als Einstieg empfehle ich Ihnen eine
Forumsdiskussion zum Säure-Basen-Gleichgewicht.
Weiterführende Artikel:
-
Säure-Basen-Haushalt, Übersäuerung, ihre Folgen und was dagegen zu tun ist,
- Der saure Mensch - Vom Schlaganfall zum Rückenschmerz: die Übersäuerung des Körpers,
- Der saure Mensch - Säurebewusstes Essen und Trinken

Nehmen Sie bitte wohlwollend zur Kenntnis, dass ich hier keine Artikel anführe, die das Säureproblem verharmlosen (wie z. B. diverse Verbraucherschutz-Organisationen) oder als Verkaufsargument für Nahrungsergänzungsmittel ansehen. Sie können sich jederzeit selbst über eine Suchmaschine (z. B. Google) zum Stichwort (z. B. Übersäuerung) informieren.

Aus eigener Erfahrung weiss ich die Vorteile einer Ernährung, die überwiegend (ca. 80 %!) aus basenbildenden Nahrungsmitteln besteht, zu schätzen. Diese Ernährungsumstellung hat mir mehr Vitalität und mehr Gesundheit beschert und mich zu meinem Idealgewicht geführt.

Schauen wir uns die Tatsachen an:
Unser Körper ist von Natur aus perfekt und mit verschiedenen Puffersystemen ausgestattet, um das überlebenswichtige Gleichgewicht im Säurehaushalt herzustellen.
Und das macht er völlig automatisch, immer wieder. Dabei spielen neben der Belastung durch unsere Nahrung auch die Umweltgifte, Luftverschmutzung, die Chemikalien in Körperpflegemitteln, Textilien, Möbeln, Teppichen, Fußböden, Tapeten, die Zusammensetzung unseres Trinkwassers, das Amalgan in unseren Zahnfüllungen, Stress und negative Emotionen wie "Mensch, bin ich sauer" usw. eine beachtliche Rolle.
Unser Körper muss die säurebildenden Substanzen neutralisieren, da ja bekanntlich Säuren ätzend sind und er sonst verätzen würde. Für diesen Vorgang benötigt er zunächst Wasser zur Verdünnung der Säuren. Viele Menschen leiden aber unter Wassermangel ohne es zu wissen. Das Trinken von mindestens 1,5 l reinen Wassers pro Tag unterstüzt die wirksame natürliche Verdünnung der Säuren. Kaffee, schwarzer oder grüner Tee, Limonaden, Bier etc. sind ungeeignet, da sie selber säurebildend sind. Hierzu gehört auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Es muss reines Wasser (am besten Quellwasser) sein.
Unter Zuhilfenahme von Minealstoffen werden nun die Säuren gebunden und es entstehen sogenannte Neutralsalze. Im günstigsten Fall werden diese vom Körper über die Nieren, Lunge und Haut ausgeschieden, wofür ebenfalls Wasser gebraucht wird.
Wenn sich nun zu viele Säuren im Organismus befinden oderWassermangel besteht, werden die Neutralsalze im Bindegewebe eingelagert. Die eingelagerten Neutralsalze werden als Schlacken bezeichnet. Falls das Bindegewebe keine Schlacken mehr aufnehmen kann, werden die Gelenke als Ablagerungsort gewählt, was z. B. zu Gicht und Rheuma führen kann.
Ein weiteres Dilemma tritt auf, wenn wir weniger Mineralien (Kalzium, Magnesium, Natrium etc.) zu uns nehmen als für die Säurebindung benötigt werden. Der Körper will überleben und greift dann auf seine eigenen Mineralstoffdepots zurück: Haare, Haarboden, Nägel, Zähne, Haut, Gefäße bzw. Adern, Knorpel, Kapseln, Sehnen, Blut.
Dieses Notprogramm kann in Folge zu diversen Krankheiten führen. Auch Osteoporose ist eine Mineralstoffmangel-Krankheit und durchaus vermeidbar.
Jens Brehl weist in seinem Bericht "Der doch nicht so kleine Unterschied" darauf hin, dass der Säuren-Basen-Haushalt bei Männern und Frauen unterschiedlich reguliert wird (erschienen in raum & zeit Ausgabe Nr. 143 September/Oktober 2006).

Angesichts dieser Vorgänge im Körper müsste eigentlich JEDER bestrebt sein, seine Körperfunktionen und seinen Stoffwechsel zu unterstützen, auch gerade durch die Wahl seiner Nahrungsmittel.
Doch wie sieht die Ernährung von "Otto Normalverbraucher" heute aus?
Der Gang durch einen Supermarkt spricht Bände: eine verhältnismäßig kleine Fläche mit frischem Obst und Gemüse (was fast alles basenbildend ist), dem gegenüber ein Riesenangebot an mehr oder weniger säurebildenden Produkten: Milchprodukte aus homogenisierter Milch (nur Rohmilch ist "basisch"), Fleisch, Wurst, Backwaren, Süßigkeiten, Fertiggerichte in Tüten, Packungen, Dosen und Gläsern, Getränke aller Art usw. Und das alles nennen wir Lebens-mittel!?

Es gibt kaum ein wirklich gutes Ernährungsbuch, das die Problematik Säurenhaushalt ausklammert. Es werden Ernährungshinweise gegeben und Nahrungsmitteltabellen dargestellt, oft mit widersprüchlichen Angaben. Selbst eine relativ gesunde und basenüberschüssige Mahlzeit kann zu "Gift" werden, wenn sie falsch kombiniert wird oder nicht richtig verdaut werden kann (s. "Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung", Kapitel 8). Sogar ein Säure-Basen-Rechner existiert im "Säure Basen Forum". Und natürlich jede Menge Literatur zu diesem Thema.

Ich habe mich entschlossen, Ihnen KEINEN Vortrag über Fleischverzehr, den Konsum von raffinierten Produkten etc. und deren Folgen zu halten. Tatsache ist, dass sie den Körper übersäuern und mit verantwortlich sind für die Beeinträchtigung bzw. den Verlust von Gesundheit.

Statt dessen möchte ich Ihnen einen Bericht ans Herz legen, der alles, was Sie über Gesundheit und Krankheit wissen müssen, absolut treffend darlegt:
"Innerlight - das Licht im Inneren
Die revolutionären Erkenntnisse des Mikrobiologen Dr. Robert O. Young:
• Der vielleicht wertvollste, einzelne, leicht anwendbare Tipp für gute Gesundheit!
• Blut ist unser wichtigstes Organ
• Wo Blut wirklich gebildet wird
• Wie man die Qualität seines Blutes optimieren kann
• Grüne Pflanzen sind die bestmögliche Nahrung
• Blutzellen können sich in Viren, Bakterien oder Pilze verwandeln (und zurück)
• Die Bedeutung des Chlorophylls
• Entsäuerung und gesundes Blut"
(Michael Kents Depesche 02/2007 vom 24. Januar 2007, erschienen im Sabine Hinz Verlag). Sie finden diese Depesche auch hier zum Herunterladen.

WARNHINWEIS: Das Lesen von "Innerlight" erfolgt auf eigene Gefahr! Möglicherweise verändert dieser Bericht Ihre Einstellung zu Ihrer Gesundheit und Ihr Ernährungsverhalten!

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1. Gesundheit & Ernährung

1.1 Einführung

1.2 Allgemeines

1.3 Grundregeln

1.4 Ernährungstipps

- Wasser und Salz

- Verbraucherschutz

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